Welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen werden auf Designer, Entwickler, Architekten und Kreativschaffende im zukünftigen Berufsbild zu kommen?

Zukunft ist unbequem. Unsere Gesellschaft hat sich einem pragmatischen „Weiter so“ verschrieben. Die Politik steuert auf Sicht, und selbst Unternehmen drohen im digitalen Wettbewerb ihre Gestaltungschancen zu verspielen. Trotzdem: Deutschland wird sich verändern – aber wohin? Können wir als Industrieland unsere Stärken bewahren oder müssen wir uns neu erfinden? Führt die Digitalisierung zum Diktat globaler Konzerne oder in einer Welt neuer Freiheiten? Wie kann der soziale Zusammenhalt dauerhaft gesichert werden?

Die Initiative D2030 hat unter breiter Beteiligung interessierter Bürger*innen und Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft acht Szenarien für Deutschland im Jahr 2030 entwickelt. Diese zeigen, wie wir zukünftig miteinander leben und arbeiten könnten und skizzieren darauf basierende strategische Leitlinien.

Die Zukunftsforscherin Beate Schulz-Montag skizziert in ihrem Vortrag die Landkarte möglicher, erwarteter und gewünschter Entwicklungen Deutschlands. Anhand exemplarischer Themen mit Zukunftsrelevanz unterstreicht sie die Notwendigkeit, der Zukunft im öffentlichen Diskurs eine dauerhafte Stimme mit Gewicht zu geben.

Ein wichtiges Thema gerade für Kreativschaffende, denen schließlich das visionäre Denken anhaftet und die im zukünftigen Kundendialog um die wichtigsten Zukunftstrends und um den Wandel des Konsumenten wissen müssen.

Der Vortrag findet am 3. April um 19:00 Uhr statt:
in den Räumen des
BCH Business Club Hamburg
Heine Villa
Elbchaussee 43
22765 Hamburg

KOSTEN: Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist mit einem Kostenbeitrag (u.a. für Buffet zum Ausklang) von 20 EURO pro Person verbundenGetränke werden nach Verzehr berechnet.

Als GASTANMELDUNG bitte über diesen Link: http://www.bch.de/veranstaltungen/deutschland-neu-denken-szenarien-fuer-unsere-zukunft-2030/

Die Referentin:

Beate Schulz-Montag arbeitet seit 1990 als Foresight-Expertin und -Beraterin für namhafte Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Ihr besonderes Interesse gilt der Begleitung von partizipativen und aktivierenden Prozessen der Zukunftsanalyse und -gestaltung in Organisationen. Sie ist Spezialistin für Szenariotechnik und moderiert Workshops, in denen sie holistischen Gestaltungsprinzipien folgt.
Beate Schulz-Montag ist seit 2015 Partnerin des foresightlab in Berlin, einer Plattform für die Realisierung von Foresight-Projekten mit kompetenten Netzwerkpartnern und Laboratorium zur Erkundung und Erprobung von Ideen, Konzepten und Lösungen für eine vorausschauende Zukunftsgestaltung. Darüber hinaus ist sie Geschäftsführerin der Initiative D2030, die in einem beteiligungsorientierten Prozess Szenarien zur Zukunft von Deutschland 2030 entwickelt hat. Seit 2011 lehrt sie außerdem im Masterstudiengang Zukunftsforschung an der FU Berlin und seit 2014 im Zertifikatsprogramm Corporate Foresight an der European Business School.

Beate Schulz-Montag studierte Publizistik, Politologie und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Von 1990 bis 2000 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IZT Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin tätig. Von 2000 bis 2015 arbeitete sie beim Kölner Beratungsunternehmen Z_punkt The Foresight Company in verschiedenen Leitungsfunktionen, zuletzt als Director Foresight Research.